Begegnung in Offenheit
Interesse an sich und dem anderen
Voneinander lernen
Miteinander gestalten

Treffen am 9.Dez., 2022

Unsere nächste inspirierende Begegnung ist 
am 9.12.22 um14 Uhr
Am Neuen Markt 2, 14467 Potsdam

Frage & Antwortstunde mit Gerald Hüther

Immer am Anfang des Monats um 19 Uhr.          Zugang unter www.liebevoll.jetzt


 

Liebe Interessenten, liebe Teilnehmer/innen der Würdekompassgruppe, 

die Sommerpause ist vorüber und ein weiteres Treffen, das 22. , wurde letzten Freitag in kleinster Runde wieder gestartet.                                                                          Jede Pause bringt Neues mit sich und ich kann sagen, dass auch in dieser Veranstaltung sich Änderungen angekündigt haben.                                                     So ist in den letzten Treffen deutlich geworden, dass konkrete Themenangebote nicht ausreichend bedient wurden. Auch das offene sich begegnen wurde intensiv begrüßt und fand auch großen Anklang. Jedoch hat sich zum Ende gezeigt das die Resonanz nach konkreter Vorgabe größer wurde.                                                     Somit werden zukünftig die Treffen mit einem Themenangebot angekündigt. Zusätzlich wird die Zeitspanne ausgedehnt. Es werden die Treffen zukünftig  vierteljährlich stattfinden.

Die Initiative Würdegruppe Potsdam Mitte bietet auch weiterhin die Möglichkeit zu einem Wir zurückzufinden und gleichzeitig sich selbst darin wohl zu fühlen.
Wieder zu sich selbst finden, im und durch den anderen sich zu erkennen wird wohl eine zukünftige Aufgabe eines Jeden bleiben.

Im Namen aller ist auch jeder herzlich willkommen.
Ich freue mich jetzt schon auf das 23. Treffen am Freitag den 9.12.22 um 14 Uhr am Neuen Markt 2.

Auf ein freudiges Wiedersehen

Die Würdegruppe Potsdam Mitte





Liebe Interessenten, liebe Teilnehmer/innen der

Würdekompassgruppe,


Nach einer kurzen Pause sind wir wieder in kleiner Runde zusammengekommen.
Was auch immer dazu geführt hat, dass die Pause da war, hat der Freude auf ein Wiedersehen nicht geschadet. Im Gegenteil.
Auch in dieser Zusammenfassung kommen die Inhalte des heutigen Treffens von den Teilnehmern direkt .
So hat jeder die Möglichkeit mit seinem Beitrag diejenigen mitzunehmen und teilhaben zu lassen, die an den Treffen nicht dabei sein konnten.

Die Textbausteine werden wörtlich wiedergegeben um die Eindrücke der TN 1:1 wirken zu lassen.
Für die Beiträge schon mal vorab meinen ganz herzlichen Dank.


Hier nun die geschriebenen Texte:

1. Beitrag
...„Mir ist vor allem in Erinnerung, dass wir alle bei dem Umgang mit den Nächsten und in der Gesellschaft uns einig waren, dass wir dazu eine "Herzliche Offenheit" mit Verständnis, Respekt, Empathie und Vertrauen brauchen. Dies tut beiden Seiten gut und lässt die Tür offen für Kommunikation und Harmonie. Jeder lebt seinen freien Willen und ist in der Verantwortung seine Entscheidungen zu treffen und diese auch zu korrigieren. Wenn andere von diesen Entscheidungen betroffen sind, ist auch der freie Wille des Anderen in Betracht zu ziehen und dieser zu respektieren.
Das wichtigste in dem Leben ist, Erfahrungen zu machen und daran zu wachsen. Somit ist es manchmal gut dies und jenes zu erleben, damit wir daraus lernen.

in den Lehren des Gesetzes des Einen (Law of One) und den Schulen der Philisophie, der Antike und des Kosmos werden die Menschen und intelligenten Wesen eingeteilt in " Service to yourself" - Service für Selbst und "Service for others" - Service für andere. Jeder hat die Möglichkeit der Entwicklung und Evolution hin zur allumfassenden Liebe.

Es hat mir sehr wohlgetan gestern mit Euch sich auszutauschen und ich habe vieles mitgenommen.“


2. Beitrag
„...Es war sehr spannend für mich noch einmal diese psychologischen Zusammenhänge in Sachen Paarbeziehung & warum sie so oft scheitern wieder zu hören & damit das Gelernte auffrischen zu können für mich.
Auch die Ausführungen von Marion, zum Teil mir bekannt, empfand ich als große Bereicherung gestern.
Bin sehr froh dabei sein zu können.“


3. Beitrag

...“Im Leben gibt es immer einen Ort, eine Person, ein Erleben, der oder das uns tief im Herzen berührt hat und noch immer in unseren Herzen lebendig ist.
Das bleibt ewig unvergessen und wir können immer wieder in unserer Erinnerung darauf zurückgreifen.
Das kann nie genommen werden.

Was für ein Geschenk !!!

Solange wir aber suchend sind, werden wir es nur sehr schwer finden.
Die Geschenke werden spürbar wenn sie von ganz allein uns begegnen!!!
Dann gibt es keinen Besitzanspruch mehr.
Auch Habsucht und Gier sind
keine guten Begleiter.

Alles kann in freiwilliger Liebe kommen, bleiben und wieder gehen !!!


4. Beitrag
„...Wir sind alle Suchende, mal mehr mal weniger intensiv. Oft ist die Suche
im Außen hilfreich. Man bekommt neue Inspiration, Erkenntnisse, es klärt
sich Vieles. Dennoch sind viele "Erklärungen wie die Welt entstanden ist
oder wie das Leben gelebt werden kann" für mich Konstrukte,
Hilfestellungen, Theorien....Genauso wichtig empfinde ich  auch die
Suche im Inneren, in mir selbst. Es braucht Beides.

Klärt sich eine Dimension, eine Sicht auf die Welt, so stellen sich doch
sofort wieder neue Fragen. Dies bringt mich zur Demut. Der Erkenntnis
dass ich eigentlich nichts weiß, die Winzigkeit meines eigenen Seins.
Irgendwie erschreckend und gleichzeitig erlösend, tröstlich, denn ich kann
und will gar nicht alles erfassen und verstehen. Es gibt die eine
göttliche oder wie auch immer man sie nennen kann, diese eine
undefinierbare Kraft/ Energie.......

Zwischenmenschliche Beziehungen. Wie kann auf Verletzung reagiert
werden. Selbstschutz, dennoch nicht Abbrechen der Verbindung. Wie kann
das gehen? Kann ich das Gesagte von der Person trennen. Durch Bleiben in
der Wertschätzung und Liebe, auch in Konfliktsituationen.

Wir reifen oft schneller, haben tiefgreifende Erkenntnisse durch Schmerz.

Fehler, auch in der Erziehung, geschehen immer. Wie kann man Traumata
lösen? Wir können immer nur so handeln, wie unser derzeitiger
Entwicklungsstand ist “.


Das waren die ersten Eindrücke, die mir bis Fertigstellung angeboten wurden.
Es ist sehr schön zu erfahren, wie die TN_innen die Begegnungen erleben und auch verinnerlicht haben.
Daher werde ich das Empfundene und Geschriebene ungern noch erweitern. Es fühlt sich immer wieder würdevoll an, was in den Begegnungen einfach und mit Offenheit entstehen kann. Fast kindliche und freie Erlebnisse.


Nochmals herzlichen Dank für die Beiträge.


Zu Beginn hatte ich angekündigt, dass wir neue TN begrüßt und auch von TN Abschied genommen haben. So spielt das Leben. Menschen kommen und gehen und Sie bleiben in liebevoller Erinnerung und als innere Bereicherung in unserem Herzen.


Wer möchte, kann weiterhin in unserem Verteiler bleiben und auf diesem Wege Verbundenheit leben.


Man trifft sich immer zwei Mal im Leben. Ich würde mich freuen.


Die Initiative Würdegruppe Potsdam Mitte bietet auch weiterhin die Möglichkeit zu einem Wir zurückzufinden und gleichzeitig sich selbst darin wohl zu fühlen.
Wieder zu sich selbst finden, im und durch den anderen sich zu erkennen wird wohl eine zukünftige Aufgabe eines Jeden bleiben.

Im Namen aller ist auch jeder herzlich willkommen.
Ich freue mich jetzt schon auf das 20. Treffen am Freitag den 10.06.22 um 14 Uhr am Neuen Markt 2.



Auf ein freudiges Wiedersehen


Die Würdegruppe Potsdam Mitte






Der geschriebene Text ist eine Zusammenfassung von Ideen, Eindrücken und Perspektiven. Er erhebt keinen Anspruch auf wissenschaftliche Vollständigkeit.








Liebe Interessenten, liebe Teilnehmer/innen der Würdekompassgruppe, 


das vergangene Jahr konnte verabschiedet werden und das neue Jahr mit Zuversicht, Hoffnung und der größtmöglichen Offenheit begonnen werden !? 


Es war für alle in der Runde ein angenehmes Gefühl, wieder dabei zu sein. Immerhin war das schon die 16. Veranstaltung in der eine Vertraulichkeit und Offenheit untereinander spürbar war. 


Heute ließen wir uns zu Beginn von einem Spruch auf dem Etikett eines Teebeutels leiten. 

Darauf stand: 



                               „Lebe in jedem Moment Deine wahre Bestimmung“ 



Wenn das keine Botschaft für das neue Jahr ist. 


Das Wort Bestimmung beinhaltet per se, das Wort Stimme und Bestimmt. 

Beginnen wir mit dem Wort Stimme, so erkennen wir doch, wer seiner inneren Stimme folgen kann, sich also seiner Selbst im Inneren zuhört, der wird eine Haltung einnehmen, die von Stimmigkeit und Subjekthaftigkeit geprägt wird. 

Aus diesen heraus bilden wir eine Haltung, in der wir uns selbst gehalten fühlen können. Sie gibt eine innere Sicherheit. 


Was macht aber eine neue Umgebung oder eine unliebsame Begegnung aus unserer Stimm-ung. Besonders bei Konflikten? 

Klar. Konfliktfähigkeit und Kompromissbereitschaft sind gefragt. 

Es wird unsere Stimmung etwas trüben, wenn wir durch das Andere aktiviert werden. 

Hören wir aber auf unsere innere Stimme, so kann sich von selbst im gegenseitigen Respekt vor dem anderen, ein Kompromiss ergeben. 

So kann der Mensch nach der vorübergehenden Aktivierung wieder in einen ruhigen Zustand zurückfinden. Wieder mit sich verbunden sein. 


Je mehr Offenheit gelebt werden kann, desto weniger wird auf nur eine Wahrheit gesetzt oder gestritten. Es gibt nicht nur das eine Richtige. 


Wenn wir uns dann dem Wort „Bestimmt“ zuwenden, wird es schon ein wenig aufregender in der Runde. 

Ich lass mir nicht sagen, was ich zu tun oder zu lassen habe“. 


Grundsätzlich kann man dazu sagen: 




                                                     „Das ich selbst bestimmt bin, 

                                            meiner Stimme eine Stimme zu geben“. 





Fremdbestimmung hingegen ist für jeden Menschen, der in Freiheit lebt eine große Herausforderung. 



                          Freiheit hört dort auf, wo die Grenze des anderen berührt wird. 



Wenn wir also erkennen, spüren, wahrnehmen, dass wir uns an der Grenze befinden, können wir frühzeitig im gegenseitigen Respekt reagieren. 


Die Wahrnehmung ist ein bewusster Akt. Aber was ist mit unserem Unbewussten? Wer sagt uns, dass wir mit unserer Meinung und Haltung richtig liegen? Besonders in emotional aufgeladenen Situationen? 


Grundsätzlich ist es ratsam, die innere Ruhe und Haltung zu wahren. 

Nur in einer emotional ausgeglichenen Haltung ist die Selbstreflexion erst möglich. 

Lediglich ist die Frage für jeden selbst zu klären, warum die Emotionen so intensiv auftauchen. Hier könnte ein Hinweis liegen, dass das Unbewusste uns aktiv begleitet. 

Warum bin ich jetzt emotional so aufgewühlt? 

Wer an dieser Stelle bereit ist, sich im Inneren ehrlich zu begegnen und zu hinterfragen, dem wird es gelingen, sich an seinen eigenen Grenzen zu erfahren und ggf. etwas in sich zu verändern. 

Was steht hinter der Emotion? Welchen Grund könnte es geben, dass ich so reagiere und nicht anders (kann)? 


Besonders in hochemotionalen Situationen wäre es hilfreich, aus dem Geschehen zurückzutreten und sich um sich selbst zu kümmern. 

Besonders bei z.B. erhöhter aggressiver Stimmung, braucht die Emotion ein Ventil. 

Durchatmen, erden, bewegen etc., waren Angebote in der Runde. 


Denn die Verkörperung der Emotionen, also das sich hinwenden zu den eigenen Gefühlen und diese zulassen, führen zu einer Regulierung des inneren selbst ( Resilienz ) ! 


Es wird auch in diesem Jahr wieder für jeden reichlich Momente geben, in denen wir uns selbst hinterfragen und daraus lernen dürfen. 


Ich freue mich auf neue Begegnungen und Herausforderungen und lade euch ein, sich auf die vor uns liegende Zeit einfach einzulassen und sich selbst darin zu finden. 


So sage ich aus tiefstem Herzen „Danke“ an alle, die wieder aktiv oder auch im Stillen an unseren Begegnungen teilnehmen möchten. 

Auch in diesem Jahr lassen wir unvoreingenommen die Zeit auf uns zukommen, um wieder einen Raum zu schaffen, in dem wir gemeinsam Zusammenhalt und Verständnis füreinander leben können. 

Liebe und Würde gemeinsam zu genießen und zu gestalten. 


Es wird in Zukunft wichtiger als je zuvor, ein Gefühl von Zusammenhalt und gegenseitigem Verständnis füreinander und für sich zu leben. 

Es ist nicht an der Zeit, der Trennung und Isolation Raum zu geben. Wohin das führt, zeigt sich gerade jetzt in unserer Zeit.
                         
 
                         
Geben wir der  verbindenden  Energie  mehr Raum !!!



Die Initiative Würdegruppe Potsdam Mitte bietet auch weiterhin die Möglichkeit zu einem Wir zurückzufinden und gleichzeitig sich selbst darin wohl zu fühlen. Wieder zu sich selbst finden, im und durch den anderen sich zu erkennen wird wohl eine zukünftige Aufgabe eines Jeden. 



Im Namen aller ist auch in diesem Jahr wieder jeder herzlich willkommen. 

Ich freue mich jetzt schon auf das 17. Treffen am 11.02.22 um 14 Uhr am Neuen Markt 2. 


Film und Hörtipp: 


Hanna Ahrendt Podcast  https://youtu.be/J9SyTEUi6Kw 

Sadhguru                           https://youtu.be/H-sjyIlW_HA 



Viel Freude beim Hinhören. 




Auf ein freudiges Wiedersehen 

Die Würdegruppe Potsdam Mitte 





Der geschriebene Text ist eine Zusammenfassung von Ideen, Eindrücken und Perspektiven. Er erhebt keinen Anspruch auf wissenschaftliche Vollständigkeit. 








 












Liebe Interessenten, liebe Teilnehmer/innen der Würdekompassgruppe, 


eine Herzensbegegnung zum 14.+15 Treffen. 

In aller Offenheit wurde den Sorgen, die uns derzeit begleiten, Raum und Zeit gegeben. Was uns im inneren bewegt, konnte in Worte gefasst und auch im Vertrauen gesagt werden. 


Am Donnerstag, dem 9.12. um 18 Uhr begrüßte ich neue Teilnehmer_innen, die mit Ihren Anliegen kamen und mit einem berührten Herzen gehen konnten. 


Themen wie: Corona und der Umgang mit den Folgen innerhalb der Familie. Wie begegnen die Eltern den Kindern? Und es ist egal, wie alt die Kinder sind. Kinder bleiben Kinder. 

Ist es in der Kommunikation vielleicht auch wichtig, vor dem Gespräch mit den Kindern dem eigenen inneren Kind zu lauschen? 

Könnte es sein, dass der bewusste Kontakt zum inneren Kind, das Verständnis und das Mitgefühl für andere Kinder, auch den eigenen, verstärkt? 


Wenn Kontakt zum inneren Kind hergestellt werden kann, so könnte dem Erwachsenen deutlich werden, was das Kind an Mitgefühl braucht. Der Schmerz der Kleinen von den Großen nachempfunden werden kann. 

Es entsteht eine Kommunikationsebene des Erkennens und sich erkannt fühlen. Eine Grundlage jeglicher Begegnungen. 



So war es dann keine große Überraschung, dass das Treffen fasst nahtlos am Freitag, dem 10.12., auf dieser Ebene weitergeführt wurde. 


Heute wurde die Frage gestellt, ob sich jeder in diesem Jahr mit seinen Anliegen, die zu Beginn des Jahres genannt wurden, auch gesehen fühlte. 

Die Antwort fand im Stillen statt. 


Nun waren auch an diesem Treffen zwei neue Teilnehmerinnen, die erfreulicherweise, schöne, neue Impulse mit eingebracht haben. 


Wir haben dann gemeinsam der Freude und auch den Sorgen, des einzelnen, Raum gegeben. Es musste mal heraus, was gesagt werden wollte. 

Es wurde auch Zeit! 

Der Druck, der durch Zurückhaltung in der letzten Zeit entstanden ist, konnte sich in unserem Raum befreien. Es waren sehr berührende Momente, die von allen gehalten und geteilt werden konnten. 

Nach der Entladung und der darauf folgenden Beruhigung ist das Thema 

(scheinbare)Sicherheit aufgetaucht. 


Wodurch wird in uns eine Sicherheit hergestellt? 

Durch wen bildet sich eine Sicherheit in einem Selbst? 

Wer oder was ist für meine Sicherheit zuständig? 

Und, ist die Sicherheit des Einzelnen dann auch gleich die Sicherheit einer Gemeinschaft? 


Allein um diese Fragen zu beantworten, könnte man bequem ein Buch schreiben. Ich werde mich auf das beschränken, was wir herausgefunden haben. 


Die Bedrohung ist nicht Corona !!! 

Es sind die Folgen, welche unser also auch dein Leben beeinflussen und eine Unsicherheit, bis hin zu existenzieller Bedrohung verursachen.
Wir selbst sind die Folgen. In unserem Gehirn findet alles statt. Nur dort.


Wir haben bis heute, jeder für sich, ein Leben geführt, dass auf größtmöglicher Sicherheit des eigenen Lebens beruht und auch auf das Leben der eigenen Kinder ausgerichtet ist. 

Alle Bemühungen, diese kann sich jeder selbst aufzählen, dienen der Sicherheit. Für sich, für die Familie, für die Kinder... 


Nur gerade jetzt zeigt sich, wie fragil oder wie stabil diese Sicherheit ist. 

Wenn wir also ausschließlich unsere Sicherheit durch das Außen definieren, merken wir, wie abhängig wir uns von den äußeren Bedingungen machen. 

Dem System, dem Job, dem/r Partner_in.........usw. 

Die daraus gebildeten Annahmen und Befürchtungen halten uns gefangen wie eine Fliege im Spinnennetz. Du musst also ganz schön strampeln, um dich zu befreien und dein eigenes Leben zu leben. 

Kannst du dich befreien, von den aktuellen Bedingungen? 


Das System bleibt das Gleiche. Du wirst es nicht ändern. 

Die Eltern bleiben die gleichen. Du wirst sie nicht ändern. 

Der Partner bleibt der gleiche. Du wirst ihn/sie nicht ändern. 


Soweit so gut. 

Diese Form der Gestaltung von Sicherheit ist nur die eine Seite der Medaille. 


Auf der anderen Seite der Medaille steht: 


Die Sicherheit in uns !!!

Du kannst deine innere Haltung verändern und gleichzeitig im System bleiben, deine Eltern oder deine/n Partner/in neu lieben und entdecken lernen.
 


Allerdings gibt es deutliche Hinweise, die zu einer Trennung führen müssen. 

Das sind: Psychische und Physische Gewalt. 


Wie findest du statt, wo bist du in deinem Leben? 

Der Kontakt nach innen kann neu entdeckt und bewundert werden. 


Dazu haben wir zwei kurze Übungen gemacht. 


Erste Übung:Eine Frage. 

Wie geht es dir jetzt in diesem Raum? 


Es war sehr still im Raum. 

Das Ergebnis war, dass im Hier und Jetzt, Ruhe, Besinnung, bewusstes durchatmen und ein Gefühl des „ich bin nicht allein“ in jedem von uns klar wurde. 

Es konnte alles draußen bleiben. 

Dies war ein sehr berührendes und ein gemeinsames Empfinden. 


Diese Erfahrung reicht, um sobald ich diesen Raum verlasse, auf das Erlebte in diesem Raum wieder zugreifen zu können. Egal wo ich mich befinde. 



Zweite Übung: 


Sich von den letzten Minuten bewusst verabschieden. Loslassen.

Ruhen. Gehen lassen. 

In der Gewissheit sein, die letzten Minuten des Lebens, wirklich gelebt/geliebt zu haben. 

Dann mit dieser Erkenntnis jetzt zu sein 

und 

sich dann auf die nächsten Minuten bedingungslos freuen zu können. 



Ja, es wurde natürlich angesprochen, dass es nicht so einfach ist, eine mehrjährige Prägung und Abhängigkeit von der Geburt bis jetzt einfach mal so in seiner Gesamtheit zu verändern. Stimmt. Das darf man trainieren. 


Es geht auch nicht darum, das Gespeicherte auszulöschen. Die gemachten Erfahrungen sind ja nun mal ein Teil von uns. Haben uns vielleicht auch Sicherheit gegeben. Haben uns geformt, zu dem, wie und warum wir so sind. 

Aber der Kontakt nach innen kann neu oder wieder entdeckt und bewundert werden. Aus diesem heraus die Welt mit anderen Augen gesehen werden kann. 


Und wenn dir bewusst wird, dass du an nichts festhalten musst, du nichts brauchst, ge- oder missbrauchst zu deinem Glück, 

sondern alles sein kann, dann hast du die Freiheit und Sicherheit in dir gefunden. 


Und ist das derzeitige Glücksgefühl noch so grandios und wunderbar, so herzerfüllend und erwärmend, dann zeigt sich die wahre Sicherheit in einem Selbst, wenn ich in der Lage sein kann, dieses Glück gehen zu lassen. Nicht festhalte.

Zu wissen, dass man gehen lassen könnte. 



Dann zeigt sich die höchste Form des Glückes in einem Selbst. 

Du bist frei und gleichzeitig mit allem verbunden. 



                                        Nur wer nichts mehr bedarf, 

                                       weil er alles, was er benötigt, 

                                         in sich erkennt und vereint, 

                                               ist frei für die Welt. 




Nun komme ich so langsam zum Abschluss und nehme Abschied von dem Vergangenen und möchte von Herzen sagen: 


Es war und ist mir stets eine große Freude sagen zu dürfen, wie sehr es mich berührt hat, in all den Begegnungen ein Gefühl der Verbundenheit zu erleben. Nach Abschied kommt ein Wiedersehen. So habe ich uns alle wahrgenommen und jeder hat auf seine Weise bestätigt, dass dieses Gefühl auch wahrgenommen wurde. 

All die liebevollen Anregungen und konstruktiven Kritiken von den Teilnehmer_innen, hat uns im gemeinsamen DASEIN bestätigt, das Richtige zu tun. 


So sage ich aus tiefstem Herzen „Danke“ an alle, die aktiv oder auch im Stillen an unseren Begegnungen teilgenommen haben. Diese gemeinsame heilende Energie ist somit schon der Grund im kommenden Jahr wieder einen Raum zu schaffen, in dem wir gemeinsam Zusammenhalt und Verständnis füreinander leben können. 

Liebe und Würde gemeinsam zu genießen und zu gestalten. 


Es wird in Zukunft wichtiger als je zuvor, ein Gefühl von Zusammenhalt und gegenseitigem Verständnis füreinander und für sich zu leben. 

Es ist nicht an der Zeit, der Trennung und Isolation Raum zu geben. Wohin das führt, zeigt sich gerade jetzt in unserer Zeit. 


Die Initiative Würdegruppe Potsdam Mitte bietet auch weiterhin die Möglichkeit zu einem Wir zurückzufinden und gleichzeitig sich selbst darin wohl zu fühlen. Wieder zu sich selbst finden, im und durch den anderen sich zu erkennen wird wohl eine zukünftige Aufgabe eines Jeden. 



Im Namen aller ist auch im kommenden Jahr jeder herzlich willkommen. 

Ich freue mich jetzt schon auf das 16. Treffen am 14.01.22 um 14 Uhr 
am Neuen Markt 2. 


Folgende Buch und Filmempfehlungen aus dem heutigen Treffen: 


Das Buch der Medizinrechtlerin Beate Bahner: 

Coronaimpfung- Was Ärzte und Patienten unbedingt wissen sollten. 


Im Grunde gut“ von Rutger Bergmann 


Vielleicht“ unendlich viele Begabungen in jedem von uns, 

                   Kinderbuch von Kobi Yamada

Film: „Profiteure der Angst“ : eine etwas ältere, jedoch zeitlose Arte-                                                                                Filmdokumentation.




Ein frohes Fest & ein gesundes neues Jahr.
Kommt friedlich durch die Weihnachts-Zeit.
 


Auf ein freudiges Wiedersehen und 

eine schöne und genussvolle Zeit im Abschied nehmen vom vergangenen Jahr  einen Moment innehalten und dann erst das neue Jahr Willkommen heißen, wünscht, 



                                                                                                           Dez. 2021 , Oliver Bach 

                                                                                                                                




Der geschriebene Text ist eine Zusammenfassung von Ideen, Eindrücken und Perspektiven. Er erhebt keinen Anspruch auf wissenschaftliche Vollständigkeit.